Geboren in Münzbach, gekrönt in Colorado
Nach der erfolgreichen Entwicklung und Produktion des Antriebsstranges für den Radford P62-2 vertraute uns Radford Motors ein umfangreicheres und zugegebenermaßen etwas verrücktes Projekt an. Den Bau des Radford P62 Pikes Peak - eines 700 PS starken Rennwagens für das wohl berühmteste Bergrennen der Welt.
Die Projektvorgaben waren ambitioniert - binnen 9 Monaten einen Rennwagen zu bauen der in der Lage sein sollte in seiner Klasse am Pikes Peak zu gewinnen. Aufgrund der kurzen Entwicklungs- und Bauzeit mussten viele technische Lösungen von uns "on the fly" entwickelt und produziert werden - selbst für das eingespielte JUBU-Team eine ziemliche Herausforderung.
Wir entwickelten und produzierten den 700-PS Motor, das dazugehörige sequentielle Getriebe, die gesamte Elektronik sowie viele andere größere und kleinere Komponenten, bauten das Auto an unserem Standort in Münzbach fahrbereit als rolling Chassis auf, testeten es ausgiebig auf unserem Prüfstand, entwickelten das Mapping für die große Höhe am Pikes Peak und führten die grundlegende Fahrwerksabstimmung sowie weitere Tests am Pannonia-Ring durch.
Schlussendlich wurde das Fahrzeug in die USA geflogen, wo es von Radford noch noch mit Karosserie und Aerokomponenten komplettiert wurde. Zur finalen Abstimmung sowie zur Betreuung während der Tainings, der Qualifikation und dem Rennen reiste ein JUBU Mechanikerteam nach Colorado.
Die Anstrengungen des JUBU- und Radford-Teams zahlten sich schlussendlich aus: Tanner Foust gewann beim 101. Pikes Peak Hillclimb (2023) im Radford P62-2 PP seine Klasse (Exhibition) und erreichte über alle Klassen hinweg den 8. Gesamtrang.
In der chronologischen sortierten Galerie finden Sie einige Eindrücke vom Ablauf und Umfang des Pikes-Peak-Projektes.
Zusätzliche Infos/Berichterstattung: topgear.com


